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Gedanken

Denke daran, dass etwas, was du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.

(Dalai Lama)

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Weitere Informationen finden Sie  - Veranstaltungen

Blickwechsel

Lesen Sie auch unser Informationsblatt "Blickwechsel" mit interessanten Themen und Geschichten. Sie finden es in Apotheken, bei Ärzten und in öffentlichen Bereichen.

Den aktuellen Blickwechsel Nr.71 finden Sie auch hier unter Downloads - Blickwechsel

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Weitere interessante Nachrichten und Artikel finden Sie auch im - Archiv

 

Protokoll MV 2025

Das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 13.11.25 finden Sie unter Protokolle

Engagement mit Herz

Mit viel Kreativität, Teamgeist und großem Engagement hat die Projektgruppe des Ganztages der Fritz-Reuter-Realschule unter dem Titel „Werbeartikel unserer Schule – Fritz-Reuter-MERCH“ eine Woche lang individuelle Werbeartikel mit dem Schullogo gestaltet und hergestellt.
Den gelungenen Abschluss bildete die Präsentation am Freitag: Mit viel Liebe zum Detail richteten die Schülerinnen und Schüler einen ansprechenden Verkaufsstand her und begeisterten Mitschülerinnen und Mitschüler, Eltern sowie Lehrkräfte für ihre Produkte. 
Dabei ging es ihnen um weit mehr als den Verkauf der selbst gefertigten Artikel. Mit großem Einsatz überzeugten sie die Besucherinnen und Besucher, zusätzlich für den guten Zweck zu spenden.
Von Beginn an stand für die Projektgruppe fest, dass jeder eingenommene Cent der ambulanten Kinderhospizarbeit SONne in unserem Verein zugutekommen sollte. Dieses soziale Engagement und die selbstverständliche Bereitschaft, sich für andere einzusetzen, verdienen höchste Anerkennung.
Am 01. Juli 2026 besuchten sie uns in der Geschäftsstelle, um den symbolischen Scheck zu überreichen. Diese bewegende Geste zeigt eindrucksvoll, wie junge Menschen mit Kreativität, Eigeninitiative und Mitgefühl einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten können.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Schülerinnen und Schülern der Projektgruppe sowie bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die dieses wunderbare Projekt möglich gemacht haben.

Tippen für die Kinderhospizarbeit

Seit mehr als 22 Jahren verbindet die Liga-Tipper-Familie Menschen mit einer gemeinsamen Leidenschaft für den Fußball und einem großen Herzen für den guten Zweck. Was einst als Tippgemeinschaft begann, ist heute ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Gemeinschaft, Engagement und Solidarität viel bewegen können.
Mit ihrer diesjährigen Spendenaktion setzt die Liga-Tipper-Familie erneut ein starkes Zeichen für Mitmenschlichkeit. Ziel war es, die wertvolle Arbeit der Kinderhospizarbeit SONne zu unterstützen und gleichzeitig auf die wichtige Begleitung und Unterstützung aufmerksam zu machen, die betroffene Kinder und ihre Familien erfahren.
Im Rahmen der 22. Liga-Tipper-Show konnte durch die großzügige Unterstützung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, engagierter Sponsoren sowie einer Tombola Spenden in Höhe von 1.500 € gesammelt werden. Jeweils 750 € kommen der Hospizarbeit Region Wolfsburg e.V. sowie unserem Verein zugute.
Unser herzlicher Dank gilt der gesamten Liga-Tipper-Familie, allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den Sponsoren sowie allen, die diese Aktion mit ihrer Spende möglich gemacht haben. Ihr Einsatz schenkt Hoffnung, stärkt den Zusammenhalt und trägt dazu bei, dass betroffene Familien die Unterstützung erhalten, die sie so dringend benötigen.
ALS  - ein schweres Schicksal

„Die ALS-Gruppe in der DGM hat die Mohnblume, die trotz ihrer Zartheit kraftvoll blüht, zum positiven Symbol der ALS ausgewählt. Wie die offene Blüte des Klatschmohns unmittelbar den Unwägbarkeiten der Natur ausgesetzt ist, so erhalten viele ALS-Patienten ihre alles verändernde Diagnose direkt und unverblümt. Ihr Leben und das Leben ihrer Angehörigen ändert sich unumkehrbar. Die schönen Dinge im Leben mit anderen Augen, mit Leuchtkraft, zu sehen, hilft Betroffenen, nicht zu verzweifeln an ihrer Erkrankung. Obwohl ALS noch nicht
heilbar ist, bleibt die Hoffnung, dass die Wissenschaft die Krankheit eines Tages besiegen wird.“
(Zitat aus dem ALS Flyer)
 
 
Am 25. Juni 2026 durften wir Frau Ingrid Haberland und Herrn Ulrich Germar, Leiter der ALS-Gesprächsgruppe Hannover, bei uns begrüßen. Ziel ihres Besuchs war es, unseren ehrenamtlich Mitarbeitenden die Arbeit der ALS-Gruppe innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e. V. (DGM) näherzubringen und Einblicke in die Begleitung und Unterstützung von Menschen mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS) zu geben.
Frau Haberland ist Mitglied des Landesvorstands der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e. V. (DGM) sowie stellvertretende Vorsitzende der ALS-Gruppe Hannover. Gemeinsam mit Herrn Germar leitet sie den ALS-Gesprächskreis Hannover. Darüber hinaus betreut sie einen Online-ALS-Gesprächskreis in Bad Sooden-Allendorf. Nach einer kurzen Vorstellung der vielfältigen Angebote und Aufgaben der DGM übergab sie das Wort an Herrn Germar.
Herr Germar berichtete eindrucksvoll aus seiner persönlichen Erfahrung als Angehöriger. Seine Ehefrau erhielt im Jahr 2016 die Diagnose ALS und wurde bis zu ihrem Tod im Jahr 2019 von ihm zu Hause gepflegt. Durch diese intensive Zeit eignete er sich umfassendes Wissen über die Erkrankung, die pflegerische Versorgung sowie die vielfältigen Unterstützungsangebote an. Dieses Wissen gibt er heute sowohl in den Gesprächskreisen an Betroffene und Angehörige als auch in Vorträgen an interessierte Fachkräfte und Ehrenamtliche weiter.
Im Mittelpunkt seines Vortrags stand die Erkrankung ALS selbst. Sie beginnt meist schleichend, verläuft individuell unterschiedlich und ist bis heute nicht heilbar. Während die Krankheit früher überwiegend bei Menschen zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr auftrat, zeigt sich inzwischen zunehmend, dass auch jüngere Menschen betroffen sein können. Untersuchungen weisen zudem darauf hin, dass ALS vergleichsweise häufig bei sportlich aktiven und gesund lebenden Menschen auftritt. In einigen Fällen kann auch eine genetische Veranlagung eine Rolle spielen.
Herr Germar betonte die Bedeutung einer frühzeitigen Vernetzung mit Unterstützungsangeboten unmittelbar nach der Diagnose. Der Kontakt zu Sanitätshäusern, Palliative-Care-Pflegediensten, der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) sowie zu Gesprächsgruppen ermöglicht es Betroffenen und Angehörigen, sich frühzeitig über bestehende Hilfen zu informieren und diese bei Bedarf später unkompliziert in Anspruch zu nehmen. Ergänzend können spezielle physiotherapeutische und ergotherapeutische Maßnahmen, insbesondere zur Erhaltung der Handfunktion, sowie logopädische Behandlungen bei Sprach- und Schluckstörungen die Lebensqualität verbessern. Auch die Beratung zu Hilfsmitteln, wie Absauggeräten oder Atemmasken bei Kurzatmigkeit, trägt dazu bei, die Symptome zu lindern.
Da Menschen mit ALS im späteren Verlauf der Erkrankung einen sehr hohen Pflegebedarf haben, ist eine Aufnahme in stationäre Pflegeeinrichtungen oft nicht möglich. Ambulante Hospizdienste leisten daher wertvolle Unterstützung für Betroffene und ihre Angehörigen im häuslichen Umfeld. Wenn eine Versorgung zu Hause nicht mehr gewährleistet werden kann, bieten Palliativambulanzen, Palliativstationen in Krankenhäusern sowie stationäre Hospize eine wichtige Alternative.
Der Vortrag vermittelte den Teilnehmenden einen eindrucksvollen Einblick in die Herausforderungen, mit denen Menschen mit ALS und ihre Angehörigen konfrontiert sind. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig eine frühzeitige Information, eine gute Vernetzung sowie der Austausch mit anderen Betroffenen und Fachkräften sind.
Besuch beim Pfötchenglück

Am 18. Mai 2026 haben wir unsere Zeit der Kindertrauergruppe auf das Gelände vom Pfötchenglück Gifhorn e.V. in Wilsche verlegt. Wir wurden dort von Andrea und Iris mit offenen Armen und einer unbeschreiblichen Herzlichkeit begrüßt.
Das Ziel vom Pfötchenglück ist es, Tieren verschiedenster Art ein glückliches und sorgloses Leben zu ermöglichen. Dies wurde den Kindern der Kindertrauergruppe „Der Kleine Leuchtturm“ vorgestellt und die Kinder konnten hautnah viele neue Eindrücke sammeln: Eier sammeln, die kleinen Hunde streicheln, die Esel kämmen und für die Schafe ein „ordentliches“ Zuhause schaffen (hier wurden die „Hinterbliebenschaften“ freiwillig entfernt). Die Kinder waren Feuer und Flamme und haben viel Eigeninitiative gezeigt. 
Zwischendurch gab es immer wieder vonseiten Andrea und Iris nützliche und informative Erklärungen bzw. Ergänzungen. Keine Frage blieb unbeantwortet.
Eine kleine Stärkung für die fleißigen „Helfer“ gab es auch. Es war rundum ein gelungener Ausflug, bei dem die Kinder erkennen konnten, wie wichtig es ist, einen Zufluchtsort zu haben (an dem man eben trauern darf oder „aufgefangen“ wird).
Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei den Ehrenamtlichen vom Pfötchenglück und können nur den „Hut ziehen“ vor so viel Engagement und Liebe, die sie für die Tiere aufbringen. 

Text: Kindertrauergruppe „Der kleine Leuchtturm“

Eine Klangreise in der Schlosskapelle

Christina Misczyk hatte alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden des ambulanten Hospizvereins und des Hospizhauses Gifhorn am Dienstag, den 12. Mai 2026 zu einer wohltuenden Klangreise mit tiefer Entspannung in die Schlosskapelle eingeladen. 
Neun Personen genossen die Reise mit  Klangschalen, Gong und Monochord. Erstaunlich die völlig unterschiedlichen Wirkungen bei den Teilnehmenden: Von alten Erinnerungen bis zum Einschlafen haben wir wertvolle Erfahrungen miteinander teilen dürfen und diesen besonderen Ort mitten in Gifhorn nochmal ganz neu entdeckt.
Anschließend konnte jeder Teilnehmende die Klangwelten in einer großen Klangschale stehend spüren.
Die Veranstaltung drängt nach Wiederholung: Wir planen für Dienstag, den 10. November 2026 um 17.00 Uhr ein weitere Klangreise in der Schlosskapelle. 

Text: Georg Julius

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