Fachtag Kultursensible Begleitungen

Am 29.11.2024 fand im Haus der Religionen in Hannover der Fachtag Kultursensible Begleitung von lebensverkürzt erkrankten Kindern und Jugendlichen statt. Veranstaltet wurde der Fachtag durch den Hospiz- und PalliativVerband Niedersachsen e.V., die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin Landesvertretung Niedersachsen / Bremen und das Betreuungsnetz schwerkranker Kinder UG(h), gefördert durch das Land Niedersachsen.
Unsere ehrenamtliche Kinderbegleiterin Irmgard Sperling und die Koordinatorinnen Claudia Baderschneider und Petra Campe haben an dem Fachtag teilgenommen. Neben dem Christentum waren auch Vertreter:innen der Glaubensgemeinschaften des Islams, des Buddhismus und des Jezidentums anwesend. Das leckere Catering wurde von der liberalen jüdischen Gemeinde Hannover hergerichtet.
In Vorträgen über Haltungen bei interkulturellen Begleitungen und Abschiednehmen, Sterben und Trauer in den verschiedenen Weltreligionen wurde nach der Mittagspause im Plenum an Fallbeispielen aus Sicht der Religionen gearbeitet.
Es war ein inspirierender Fachtag, der zum Nachdenken anregte.
Gottesdienst und Beisammensein

Wie jedes Jahr am 4. Donnerstag im November fand auch diesmal der alljährliche Gottesdienst für unsere verstorbenen Begleitungen in der Pauluskirche, diesmal unter dem Thema: “Ich komme nach Hause“, statt.
Nach der Begrüßung wurden die Namen der Verstorbenen durch die Koordinatorinnen Claudia Baderschneider und Petra Campe verlesen und Pastor Georg Julius und Heinrich Heinz entzündeten für jede Begleitete und jeden Begleiteten eine Kerze. Zum Thema "Wo bin ich zuhause?" wurde mit Zuhause-Bildern der Teilnehmenden am Gottesdienst und dem Text von Johannes Oerding „Ich komme nach Hause“ der Gottesdienst sehr schön gestaltet.
Im Anschluss haben sich die Teilnehmenden im Gemeindehaus zu einem gemütlichen Beisammensein mit leckerem Essen getroffen. Es wurde dabei viel geredet und gelacht. Es war ein rundum gelungener Abend.
Integrationswerkstatt näht Schals für die Hospizarbeit

Bild von Links: Nähwerkstatt Heidi Jung, 3 Teilnehmerinnen, Birgit Pilz, Hospizarbeit Heinrich Heins
Die Nähwerkstatt der Integrationswerkstatt Knesebeck hat für unseren Verein Schals genäht.
Die Hospizarbeit wünschte sich grüne Schals für die Ehren- und Hauptamtlichen, als Erkennungszeichen bei der Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen. Ein passender Stoff wurde schnell gefunden. Nun die Frage, wer näht 100 Schals? Die Suche endete bei der Integrationswerkstatt in Knesebeck. Wir waren sehr erfreut, dass sich die dortige Nähwerkstatt, bekannt für ihre vielen unterschiedlichen und kreativ gestalteten Arbeiten, bereit erklärt hat, diesen „Massenauftrag“ anzunehmen.
So konnte wir nun, überaus dankbar für die freundliche Unterstützung, 97 grüne Schals in Knesebeck abholen.
Text: Heinrich Heins