Sterbebegleitung Erwachsene

Ehrenamtliche Hospizmitarbeiter und -Mitarbeiterinnen begleiten sterbenskranke Menschen, ihre Familie, Angehörige und Freunde in ihrem häuslichen Umfeld und auch in stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen.
Wenn Menschen in ihrer  letzten Lebenszeit bzw. wenn Angehörige eine Begleitung wünschen, dann können sie sich an die Koordinatorin der Hospizarbeit wenden.
Sie wird zunächst einen Gesprächs- und Besuchstermin vereinbaren. In diesem Gespräch wird geklärt, welche individuellen Wünsche und Bedürfnisse es im Blick auf eine hospizliche Begleitung gibt.
Uns ist wichtig, dass die Rahmenbedingungen sorgsam abgeklärt sind, damit es zu einer vertrauensvollen und hilfreichen Begegnung, Unterstützung und Entlastung kommen kann.
In einem zweiten Schritt wird die Koordinatorin eine Begleiterin/einen Begleiter aus dem Kreis der Ehrenamtlichen auswählen und einen Termin zum gegenseitigen Kennenlernen verabreden. Dabei verstehen wir uns als Ergänzung zu allen anderen Professionen (Pflegekräfte, Palliativmediziner etc.), die Sterbenden ein weitgehend selbstbestimmtes und beschütztes Abschiednehmen in vertrauter Umgebung ermöglichen wollen.

Alle Begleiterinnen und Begleiter  haben eine spezielle, ca. einjährige Schulung absolviert und nehmen regelmäßig an Fortbildungen und Supervisionen teil. Sie stehen unter Schweigepflicht. Das Angebot der Sterbebegleitung gilt für alle Menschen, unabhängig von ihrer Religion, Weltanschauung und Nationalität.
Die Inanspruchnahme ist unabhängig von einer Mitgliedschaft im Hospizverein Gifhorn.